Konfliktminderndes Einschreiten von Kontroll- und Überwachungspersonen...

Tätigwerden im Rahmen des Projekts “Ordnungspartnerschaften”
Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde zu gewährleisten und ihr Sicherheitsgefühl zu stärken ist Ziel des Konzepts “Ordnungspartnerschaften”. In den Gemeinden wird dies zunehmend umgesetzt, und die inzwischen vorliegenden Erfahrungen sind überaus positiv.

In einigen Städten gehören gemeinsame Fußstreifen von Mitarbeitern der Ordnungsbehörden und der Polizei zum täglichen Bild.

Polizeibeamtinnen und -beamte werden für ihre Tätigkeit gründlich ausgebildet und auf ihre Aufgaben vorbereitet. Zu den Ausbildungsinhalten gehört nicht nur die Vermittlung von Fachwissen: Auch Kommunikations- und Verhaltenstrainings nehmen einen hohen Stellenwert ein. Die jungen Polizistinnen und Polizisten werden darin trainiert, sich auch in kritischen Situationen “im Griff zu haben” und angemessen zu verhalten. Kurz: Sie werden geschult, professionell tätig zu werden.

Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ordnungsbehörden, die technischen Aufsichtspersonen
(TAP) der Berufsgenossenschaften, die Sicherheits- und Ordnungskräfte von Sicherheitsdiensten bei der Bahn und im öffentlichen Personennahverkehr sind fachlich “topfit”. Wie aber steht es um ihr Selbstverständnis, wie steht es um ihre kommunikative und soziale Kompetenz, wie steht es um ihre Stressstabilität

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Außendienst repräsentieren ihre Behörde und Organisation nach außen und prägen das Bild in der Öffentlichkeit.

Maßgebend ist der “erste Eindruck”, wie die Mitarbeiter/-innen auf andere Menschen zugehen, wie sie Kontakt finden, wie sie sie ansprechen.

 

Kontrolle auf dem Bahnsteig - freundlich und bestimmt

Zum Einstieg: Grundprogramm “Kommunikation”
Wir empfehlen, zunächst ein Grundprogramm mit einer Programmsequenz zur kommunikativen und sozialen Kompetenz vorzusehen.

Inhalte eines solchen Ausbildungsprogramms “Kommunikation”sollten

  • Werte, Normen, Einstellungen;
  • Kommunikation (Kommunikationsmodelle und -techniken) und Rhetorik und andere sprachliche und nichtsprachliche “Wirkungsmittel”;
  • Umgang mit Konflikten; Deeskalationsmöglichkeiten
  • gruppendynamische Prozesse
  • Eigensicherung / Taktik
  • ggf. auch Schutztechniken (keine Kampfsporttechniken!)

sein.

Zur Vertiefung: Aufbauprogramm
Im Aufbauprogramm, das bedarfsorientiert zusammen mit den betrieblichen Entscheidungsträgern entwickelt wird, werden die Kenntnisse vertieft und erweitert und die neuen Erfahrungen schon mitgenutzt.

Entwicklung des Programms
Dies Programm wurde zwar ursprünglich für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Aussendienst von Ordnungsbehörden entwickelt, ist aber sehr gut übertragbar auch auf andere Amtsträger, die als Kontrollpersonen tätig sind oder sogar zur Zwangsanwendung (Ersatzvorname, Unmittelbarer Zwang) befugt sind, z.B. Mitarbeiter/-innen der Ausländerämter mit Aussendienst, “Politessen” (= “Überwachungskräfte für den ruhenden Verkehr”), Justizvollzugspersonal, Gerichtsvollzieher/innen, Technisches Aufsichtspersonal im Außendienst der Berufsgenossenschaften, Kontrollpersonen bei Verkehrsgesellschaften...

>>> Download: Flyer “Professionelles Einschreiten“

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